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Schnee Fotoshooting • Extra

Gut eingehüllt macht es auch bei Minusgraden Spaß

Schnee soweit das Auge reicht, und obwohl es schon nach elf Uhr ist, zeigt das Außenthermometer immer noch -7° an. Dafür werden wir aber mit einem strahlend blauen Himmel belohnt.

Im Auto jedoch ist es wohlig warm und in Kürze erreichen wir unser Ziel. Ein weites, unbewohntes Tal in den steirischen Bergen breitet sich vor uns aus. Aufgrund der hohen Schneelage dauert es eine Weile, bis wir eine passende Parkmöglichkeit finden. „Ihr könnt euch schon umziehen“, sage ich und beginne die Ausrüstung vorzubereiten. Viel Platz bleibt den beiden Models nicht, im Auto türmen sich die Outfits, Schuhe und Accessoires. Aber Marina und Jenny sind gelenkig, sie schlüpfen aus ihren Wintersachen und der wärmenden Sportunterwäsche, hinein in elegante und hauchdünne Dessous. Ich bin fertig mit den technischen Vorbereitungen und helfe Marina mit dem Reißverschluss ihres Abendkleids. Es ist so luftig, dass sie wahrscheinlich in einer lauen Sommernacht darin frieren würde.

Dann geht es los, raus in die klirrende Kälte. Shooten, schnell, präzise, effizient. Nach zehn Minuten laufen wir wieder zum Wagen. Die Wärme tut den beiden gut, Tee trinken und 15 Minuten aufwärmen. Wichtig ist, dass die Models nicht auskühlen, denn wir haben noch viel vor an diesem schönen Wintertag.

Und das Equipment? Auch für die Kamera sind niedrige Temperaturen eine wirklich große Herausforderung. Im Gegensatz zu den Models sollte die Kamera, aber auch die Blitze, nicht ständig vom Kalten ins Warme wechseln. Darum bleibt das Equipment zwischen den Shootings am besten im Kofferraum. Nach dem Fotografieren, zuhause, nehme ich die Batterien und Speicherkarten heraus und lasse alles andere für ein paar Stunden im nicht beheizten Stiegenhaus auftauen.

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