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Fotokunst Projekt • Weiss wie Mehl

Wie kommt ein Fotograf eigentlich auf den Gedanken, ein Mehl-Fotoshooting zu machen? Grundsätzlich ist das eine sehr, sehr unvernünftige Idee. Denn es ist schlichtweg gefährlich.

Eingestaubt

Warum? Weil der Mehlstaub überall ist, so vorsichtig kann man gar nicht sein, dass die Kamera, die Blitzanlage und das ganze Studio nicht darunter leiden. Arbeitet man noch dazu mit einem übermütigen Model zusammen, und ich spreche hier aus eigener Erfahrung, dann potenziert sich die Gefahr ins Unendliche, denn man wird ständig eingestaubt, weil es ja so lustig ist.

Außerdem kann sich Mehlstaub in der Luft durch einen Funkenschlag, wie er beim Blitzen entstehen kann, entzünden. Und wie kommt das Mehl in die Luft? Ich verweise hier wiederum auf das unvernünftige Model. Wenn es also so gefährlich ist, ein Mehl-Fotoshooting zu machen, warum tut man es dann?

Weil es irrsinnigen Spaß macht. Das Medium Mehl auf nackter Haut hat seinen Reiz, es ruft die kreativen Seiten hervor, lässt einen Neues ausprobieren und fördert den Spieltrieb. Besonders beim Model.

Darum ist das Thema für mich noch lange nicht ausgereizt, ich warte nur mehr darauf, eine richtig alte Küche oder eine Backstube zu finden, deren Besitzer kein Problem damit hat, wenn er nach dem Fotoshooting neu einrichten muss.

Fotogalerie

Die ganze Fotostrecke + Behind The Scenes Video, unzensiert.

Video